11 März 2011 - 20:30
News ID: 230956
Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, befürwortet ein Eingreifen internationaler Kräfte in Libyen.
«Ich rede von einer humanitären Aktion.
Es geht darum, mit einer Flugverbotszone dem libyschen Volk in seinem
Freiheitskampf gegen ein zunehmend menschenverachtendes Regime
beizustehen», sagte Mussa dem Magazin «Spiegel». Wer die Zone
militärisch durchsetzen würde, richte sich nach der Beschlusslage im
UN-Sicherheitsrat. Die Arabische Liga kommt am Samstag in Kairo zu
Beratungen über die Lage in Libyen zusammen. Dort gehen die Truppen von
Staatschef Muammar al-Gaddafi mit brutaler Gewalt gegen Regimegegner
vor. «Gaddafi fehlt die Einsicht, die Tunesiens Präsident Ben Ali und
Ägyptens Staatschef Mubarak mit ihren Rücktritten gezeigt haben», sagte
Mussa.